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Deutsch2014

946 Das war ein bitteres Ende eines sonst so erfolgreichen Tags. Am nächsten Tag wachten wir in einem gemütlichen Tal auf, Saguaro-Kakteen in voller Blüten zogen sich die Hänge hinauf. Dieser Tag begann leicht auf einer breiten harten Piste. Nach einem schnellen Tankstopp fuhren wir entlang der ehemaligen Bahnschienen. Die Straße war ausgefahren, aber es machte Spaß, und wir kamen schnell voran. Für so eine Straße war die WR gemacht. Es gab ein paar heikle Situationen, aber nichts passierte, und so fuhr ich mit einem riesigen Grinsen auf meinem Gesicht weiter. Wir überquerten den Pioneer- Pass (1785 m) und berausch- ten uns an den atemberau- benden Landschaften des Hochlandes mit Aussichten auf Seen. Nicht das, was ich von Arizona erwartet hatte. Das war BDR! In der historischen Goldgräber- stadt Globe machten wir einen Tank- und Essensstopp, bevor wir weiter im Norden nach ei- nem Platz zum Zelten Ausschau hielten. Alle Zeltplätze sahen von weitem gut aus, aber bei näherem Hinsehen entpuppten sie sich als Siedlungsgebiete ganzer Ameisenkolonien. Schlussendlich fanden wir einen netten Platz neben einem Bach und wechselten uns ab bei unserem ersten kalten „Bad“ der Reise. Das Hinterland Wir fuhren in die Sierra Ancha Wilderness des Tonto National Forest. Die Straße schlängelte sich durch den Wald und gab manchmal spektakuläre Aus- blicke auf steile Canyons, hohe Klippen und Berge mit Kiefern frei. Wir fuhren stundenlang über Ortstein mit schroffen Felsen. Die harte Fahrt und die Hitze in der Sonne ließen unsere Wasservorräte schnell zur Neige gehen. Nach einem weiteren Reifen- wechsel bogen wir ab und fuhren über eine kurvenreiche, felsige und schlüpfrige Straße abwärts, die in der endgültigen AZBDR-Routenbeschreibung mit „Experte“ markiert werden würde. Diese Fahrt war

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