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Deutsch2014

943 Nach einem Jahr Elternzeit war ich froh, als Leiterin einer gemeinnützigen Organisation für die Backcountry Discovery Routes (BDR) arbeiten zu können. Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Ressourcen bereitzustel- len und Menschen zu ermutigen, das Hinterland mit dem Motorrad zu erkunden. An jenem Abend hat der Film über die Colorado Backcoun- try Discovery Route in mir die Sehnsucht nach Abenteuer wiedererweckt. Wenn man mal das Leben als Mutter beiseite ließ, das Leben auf der Straße schien so verlockend, aber war es auch realistisch? Nach dem Film gab es eine Fragerunde, und da fragte ich spontan, ob beim nächsten Film auch eine Frau dabei sein könne. Eine Woche später wurde ich eingeladen, Teil des Erkundigungsteams für den Dokumentarfilm „Arizona Backcountry Discovery Route“ (AZBDR) zu sein. Vorbereitungszeit Da zur Vorbereitung nur ein Monat zur Verfügung stand, fiel mir jetzt erst ein, dass ich seit zwei Jahren nicht mehr auf einem Motorrad gesessen hatte. Ich dachte mir, wie schwer kann Ari- zona im Vergleich zu dem engen und steinigen Cañón del Pato in den peruanischen Cordilleras oder dem schwierigen sandigen Gelände im bolivianischen Hochland in einer Höhe von 5.000 m sein? Der Bericht von Rob Watt, der die AZBDR-Route in den letzten zwei Jahren erkundet hatte, hörte sich ein wenig nervenaufreibend an. Die AZBDR-Route ist die bislang abgelegenste Strecke; es gibt nur wenige Berührungspunkten mit der Zivilisation. Während der gesamten 9-tägigen Expedition würden wir im Zelt übernachten, auf Sand und steile Berge mit losen Steinen treffen und lange Tage in abgelegenen Gebieten verbringen. Wir mussten uns auch in Acht nehmen vor Kakteen, Schlangen, Skorpionen und dem sogenannten Talfieber. Einen Monat vor der Abreise

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