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Deutsch2014

649 die Autobahn. Aber wir wollen möglichst zügig nach Südfrankreich, da lassen sich die Schmerzen im Achterdeck, trotz schafsfelloptimierter Sitzbank, nicht vermeiden. Zähne zusammenbeißen und Meter machen lautet die Devise, und tatsächlich verlassen wir nach zwölf Stunden Fahrt die Autoroute du soleil und rollen der Ardèche-Schlucht und einer erschreckend langen Fahrzeugkarawane entgegen. Das lange Wochenende ist vorbei, und offenbar haben zehntausende Franzosen diese Tage an der Ardèche ver- bracht. Perfektes Timing für uns, die Campingplätze sind wieder frei und am Montagmorgen gehört uns die Traumstraße entlang der Ardèche fast allein. Wir lassen das Zelt in St. Martin stehen, haben so genug Zeit für die berühmte Schlucht. Einfach dran lang fahren und weiter geht hier gar nicht. Die Straße an sich ist schon der Hammer, vor allem wenn man sie für sich alleine hat. Aber der bis zu 400 Meter tiefe Canyon, den der so harmlose Fluss ins hellgraue Kalkgestein gefräst hat, verlangt ebenfalls die ungeteilte Aufmerksamkeit. Da hilft nur mehrmals fahren, den Fokus jeweils auf den Canyon oder die ideale Linie legen.

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