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Deutsch2014

530 Die Sehnsucht nach Einsamkeit steigt nach dem Trubel in der Haupt- stadt in uns auf. Nirgend wo sonst lässt sich auf Island die Sehnsucht besser stillen als im Hochland. Am nächsten Tag stehen wir am Eingang zur F 225, dem Landmannaleið. Vor uns eine Tafel mit Warn- und Sicher- heitsregeln, die zu befolgen einem wärmstens ans Herz gelegt wird. Dahinter erhebt sich die Hekla – der aktivste Ausbruch-Kandidat, diesen Vulkan fürchten selbst Isländer. Vier Eruptionen gab es seit 1970 und immer waren die Vorwarnzeiten extrem kurz. Der Landmannaleið ist Wellblech gegerbt und wasserreich. Die meisten Furten unproblematisch doch einige der Adern verlangen nach inten- siver Begutachtung. Aber die Lavastrecke zeigt sich gnädig, verwickelt uns kaum in Schwierigkeiten. Nur kurz vor Landmannalaugar trifft es Claudia mit ihrer G 650. Der Einzylinder hat zu wenig Schwung und bleibt im Nass stecken. Es wird Tage dauern, bis die Feuchtigkeit wieder aus den Stiefeln verschwunden ist. Wer Island besucht hat keine Wahl, Land- mannalaugar muss sein. Das von Bergen umsäumte Tal ist ein Highlight und die Krönung: eine warme Wanne. Der Pool wird von einer heißen Quelle gespeist. Bei Temperaturen schwanken von 25° Celsius bis 40° Celsius, je nachdem, wo man sich im Becken platziert. Die Kilometer auf der F208 von Landmannalaugar zur Ringstraße sind klassisches Offroad Terrain. Die Piste bietet so ziemlich alles. Wellblech,

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