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Deutsch2014

1653 Vor mir leuchten die Bremslichter der Freunde. Die Piste ist unterbrochen, von den Wassermassen des Frühjahrs fortgerissen. Hinter uns zweigt eine Umfahrung ab, die längs durch ein trockenes Flussbett führt. In ihm warten nicht etwas kleine Kiesel, nein, da wollen uns richtige Wackermänner in tiefem Kies das Fahren schwer machen. Und vor allem die Tagesplanung durcheinander bringen. Doch das beginnt schnell egal zu werden. Wir sind im Urlaub und sind gut eingedeckt. Also was soll’s? Hier bemisst sich die Freude am Unterwegs sein nicht in Kilome- tern pro Stunde sondern in Erlebnissen je Strecke. Guido fährt voran, bringt seine KTM mit einer Leichtigkeit, um die ich ihn immer schon beneidet habe, durch das felsige Flussbett. Ich mühe mich mit der Sertao weniger um gute Haltungsnoten, als um schmerz- und schadensfreie Ankunft am anderen Ufer. Puh, geschafft! Vielleicht hätte ich doch ein bisschen mehr Augenmerk auf die Kür legen sollen, denn die Mädels wollen es uns gar nicht erst nachtun. Genauer gesagt, mir nicht nachtun. So begleiten wir die DR und die XT zu Fuß über das Geröll. Sicher ist eben sicher. Aber die nächsten Passagen für erhöhten Blutdruck warten schon. Am Djebel Sarrho.

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