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Deutsch2014

1491 Jochen Schanz 1491 Vorstand der TOURATECH AG Jochen Schanz, Jahrgang 1968, gehört zum Vorstand der TOURATECH AG. In dem Unternehmen ist er zuständig für die Bereiche Entwicklung, Qualitätssicherung, Einkauf und Produktion. Der ausgebildete Techniker lernte Herbert Schwarz während einer Afrikareise kennen. Seit 1995 arbeitet Jochen Schanz hauptberuflich bei TOURATECH, davor war er Techniker bei Daimler Benz in Sindelfingen. Nein, das hat hier nichts mit Heimarbeit zu tun. Wer einen Blick in die Fertigung bei TOURATECH wirft, braucht schon ein wenig Phantasie, um sich vorzustellen, dass alles - vor mehr als 20 Jahren - an einem Küchentisch in einer Kellerwohnung begann. Heute ist TOURATECH ein globales Unternehmen mit Vertriebspartnern in mehr als 40 Ländern und der Materialeinsatz in der Fertigung mehr als beindruckend. Pro Jahr werden am Stammsitz in Niedereschach mehr als 850 Kilometer Edelstahlrohre verarbeitet. Die Alubleche, die für die Herstellung von Koffern, Motorschutz und anderem Zubehör benötigt werden, decken an die 16 Fußballfelder ab, insgesamt kommen 280 Tonnen Stahl und 200 Tonnen Edelstahl verarbeitet. Doch noch einmal zurück zu den Anfängen. Eigentlich nur für den Eigenbedarf lötete Herbert Schwarz den ersten IMO zusammen. Das war 1990. Der kleine Bordcomputer sollte ihm Daten liefern, die ein serienmäßiges Cockpit nicht hergab. Es blieb nicht bei dem einen IMO 200 T. Noch im selben Jahr baute Herbert mehr als 100 Stück davon. „Überall wo ich auftauchte, erregte der IMO Aufsehen und jeder wollte so ein Ding haben“, erinnert sich der TOURATECH Chef. Noch im selben Jahr wurde die Firma TOURATECH gegründet und aus dem „Geschäftsraum“ Kellerwohnung sehr bald ein Ladenlokal. Herbert Schwarz und Jochen Schanz lernten sich auf einer Afrikatour kennen. Beide teilen bis heute die Leidenschaft zum Motorrad, zum Reisen und zum Tüfteln. Die zweite Innovation von TOURATECH ließ dann auch nicht lange auf sich warten, die CHALA- 12HA, eine Campinglampe mit Ladeelektronik, fand wie der IMO begeisterte Nutzer. 1993 ging der Zega-Koffer in Produktion. Benannt wurde der Alu-Koffer nach einem Dorf in Zaire, durch das Herbert und Jochen auf einer ihrer Afrikatouren gekommen sind. Die Nebentätigkeit „TOURATECH“ wurde für Beide schnell zum Full-Time-Job und aus dem Tüfteln ist heute eine Entwicklungsabteilung geworden, in der sich mehr als 20 Mitarbeiter darüber Gedanken machen, was sich in Sachen Motorrad verbessern lässt.

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