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Deutsch2014

1138 Die M-9 führt uns durch dichte, unberührte Wälder in den östlichsten Teil des Landes. Touristische Infrastruktur? Fehlanzeige. Macht aber nichts. In Plav wollen wir am nahegelegenen See unser Zelt aufschlagen. Kaum aus dem Sattel geschwungen, drückt uns Martić, der Hausherr der idyllischen Zeltwiese, prompt zwei randvolle Schnapsgläser seines selbstgebrannten Slibowitz in die Hand. Ablehnen wäre unhöflich. Nach zwei weiteren Runden findet das Begrüßungsritual schließlich ein Ende und wir bauen mit reichlich Schlagseite unser Zelt auf. Am nächsten Morgen hilft uns der nicht minder starke Mocca schnell auf die Beine. Wir irren durch die schmalen Gassen von Gusinje, finden endlich den richtigen Abzweig und wenige Gasgriffdrehungen später fliegen auch schon zwei Stempel in unsere Pässe: Wir sind in Albanien! So unvermittelt wir an die Landesgrenze stoßen, so plötzlich ändert sich auch

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